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News von heute : Basejumper aus Österreich hängt in Thailand stundenlang in Felsen fest

News von heute : Basejumper aus Österreich hängt in Thailand stundenlang in Felsen fest




Die Meldungen im Kurz-Überblick:Queen akzeptiert Entscheidung von Harry und Meghan (18.17 Uhr)Demokrat Booker gibt Präsidentschaftsrennen auf (17.49 Uhr)Zwei US-Soldaten auf Eifel-Stützpunkt Spangdahlem tot aufgefunden (11.13 Uhr)Tote Familie in Starnberg gefunden (9.52 Uhr)Australische Feuerwehr bringt größten Buschbrand unter Kontrolle (5.39 Uhr)Spahn lässt mehr als hundert Sterbehilfe-Anträge ablehnen (1.13 Uhr)Die News von heute im stern-Ticker: +++ 18.17 Uhr: Queen respektiert Wünsche von Harry und Meghan +++Die britische Königin Elizabeth II. hat die Diskussionen mit ihrem Enkel Prinz Harry und Herzogin Meghan auf einer Krisensitzung in Sandringham als “sehr konstruktiv” bezeichnet. Ihre Familie und sie selbst unterstützten den Wunsch von Harry und Meghan, ein “neues Leben als junge Familie zu schaffen”. Es habe Übereinstimmung darin gegeben, dass es “eine Periode des Übergangs geben wird, in dem der Herzog und die Herzogin von Sussex in Kanada und Großbritannien ihre Zeit verbringen werden”. In den nächsten Tagen müssten weitere Entscheidungen getroffen werden, so die Queen in einer Mitteilung. Mehr dazu hier:Ticker Megxit 18.00+++ 17.49 Uhr: Demokrat Cory Booker scheidet aus Präsidentschaftsrennen aus +++Ein weiterer prominenter US-Demokrat, der Senator Cory Booker, ist aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur ausgeschieden. Schweren Herzens setze er seine Bewerbung aus, schrieb Booker auf Twitter. Er danke seinem Team und seinen Unterstützern, schrieb der Senator aus dem US-Bundesstaat New Jersey. Er werde im kommenden Wahlkampf so hart wie möglich für den Demokraten kämpfen, der gegen Präsident Donald Trump ins Rennen gehen werde, versprach Booker. Er war bislang der prominenteste schwarze Kandidat unter den demokratischen Präsidentschaftsbewerbern. Trump verabschiedete Booker über Twitter gleich mit Spott. Er sei “sooo” besorgt gewesen wegen Booker als Herausforderer, zumal dieser in Umfragen im Bereich von “Null” gelegen habe, erklärte er und ergänzte: “nur Spaß”. +++ 17.46 Uhr: Basejumper hängt stundenlang an thailändischem Felsen fest +++Im Süden Thailands hat ein Basejumper Medienberichten zufolge stundenlang an einer steilen Felswand festgehangen. Laut der Zeitung “Thairath” handelte es sich um einen 28-jährigen Österreicher, dessen Sprung vom Berg Khao Ok Talu in der Provinz Patthalung am Montagmorgen missglückt war. Erst am Nachmittag konnte er aus der lebensgefährlichen Situation befreit werden. Den Berichten zufolge hatte ihn nach dem Sprung eine Böe an den Felsen gedrückt, sein Fallschirm hatte sich dann dort verheddert. Basejumper springen mit Fallschirm oder Flügelanzügen von Gebäuden, Felsen oder Brücken in die Tiefe. Der Mann war nach Angaben der Zeitung “Khao Sod” schon am Vortag als Teil einer achtköpfigen Gruppe erfolgreich von der anderen Seite des Berges gesprungen. Als Einziger sei er dann dort geblieben und ohne Erlaubnis auch noch von der anderen Bergseite gesprungen, erklärte Patthalungs Gouverneur Kookiat Wongkrapan dem Medium. Anwohner, die Hilferufe hörten, hätten ihn am Felsen baumelnd entdeckt. Einem Kletterer gelang es schließlich, ihn zu befreien und in Sicherheit zu bringen. Den Berichten nach überstand der Mann das misslungene Abenteuer zwar erschöpft, aber mit nur kleineren Verletzungen.+++ 17.39 Uhr: Bericht: CDU hält in neuem Grundsatzprogramm am Status als Volkspartei fest +++Die CDU will mit dem geplanten neuen Grundsatzprogramm ihren Status als Volkspartei sichern. Den Volksparteien komme angesichts der zunehmenden Polarisierung in der Gesellschaft eine Aufgabe zu, die “im 21. Jahrhundert wahrscheinlich noch wichtiger ist als in den zurückliegenden 75 Jahren”, zitierte die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” (Dienstagsausgabe) aus einer “Ideenskizze” der Parteizentrale für das Programm, das zum Jahresende verabschiedet werden soll. Es gebe kein Naturgesetz, das besage, dass Volksparteien ihre Funktionen verloren hätten. Die “Ideenskizze” soll am Wochenende bei der Klausurtagung des CDU-Bundesvorstands in Hamburg eine Rolle spielen, bei der auch über das Grundsatzprogramm debattiert wird. +++ 17.08 Uhr: Erster Fall von neuartiger Lungenkrankheit in Thailand +++Nach dem Ausbruch einer mysteriösen Lungenkrankheit in der zentralchinesischen Metropole Wuhan gibt es auch in Thailand einen ersten Fall. Eine 61-jährige Reisende aus Wuhan werde seit dem 8. Januar in einem thailändischen Krankenhaus behandelt, teilten Gesundheitsminister Anutin Charnvirakul und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit. Inzwischen erholt sich die Frau nach Angaben eines WHO-Sprechers wieder.    Die neue Lungenkrankheit war im Dezember erstmals in Wuhan aufgetreten. Auslöser ist ein neuer Erreger aus der Familie der Corona-Viren: Diese Viren treten weltweit bei Tieren und Menschen auf; bei Menschen können sie zu meist harmlosen Erkrankungen der Atemwege führen. Allerdings gehören auch die Erreger gefährlicher Atemwegskrankheiten wie Sars und Mers dazu. An Sars waren in den Jahren 2002 und 2003 hunderte Menschen vor allem in Hongkong und auf dem chinesischen Festland gestorben. Von den 41 in Wuhan erkrankten Patienten ist den dortigen Gesundheitsbehörden zufolge bislang allerdings nur einer gestorben. Seit dem 3. Januar habe es dort zudem keine Neuinfektionen gegeben.+++ 17.05 Uhr: Eltern lassen sechs Kinder zurück und verschwinden spurlos +++Ein Elternpaar hat seine sechs Kinder zu Weihnachten in Belgien allein zu Hause zurückgelassen und ist seither spurlos verschwunden. Das Auto des Paares – ein weißer Kleinbus – sei mit laufendem Motor am Fluss Sambre in Charleroi gefunden worden, teilte die Polizei in ihrem Fahndungsaufruf mit. Ein Zeuge habe dort am Morgen des zweiten Weihnachtstages die Schreie einer Frau gehört und die Polizei gerufen. Bis auf einen Frauenschuh und das Auto habe man aber keine Spur des Paares gefunden, auch nicht im Wasser.Der 40 Jahre alte Mann und die 38 Jahre alte Frau sollen sich in den Tagen vor ihrem Verschwinden mehrfach heftig gestritten haben, berichtete der Sender RTBF unter Berufung auf die Ermittler. Über das Alter der sechs Kinder machte die Polizei keine Angaben.+++ 16.38 Uhr: Weißes Haus: Trump und Merkel sprachen über Libyen und Nahen Osten +++US-Präsident Donald Trump hat bei einem Telefonat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Sicherheitslage im Nahen Osten und in Libyen gesprochen. Auch andere bilaterale Themen seien bei der Unterredung vom Sonntag zur Sprache gekommen, teilte das Weiße Haus mit – ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Die Bundesregierung plant noch im Januar in Berlin ein Spitzentreffen zur Krise im nordafrikanischen Bürgerkriegsland Libyen, um die wichtigsten internationalen Akteure an einen Tisch zu bringen. Dort war in der Nacht zum Sonntag eine von der Türkei und Russland vorgeschlagene Waffenruhe in Kraft getreten. Am Montag trafen sich Vertreter der Konfliktparteien in Moskau. In Libyen herrscht seit dem Sturz des Langzeitherrschers Muammar al-Gaddafi 2011 Bürgerkrieg. Der einflussreiche General Chalifa Haftar kämpft mit der international anerkannten Regierung von Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch um die Macht. Die Türkei, die Al-Sarradsch unterstützt, hatte jüngst Soldaten nach Libyen entsandt.+++ 16.19 Uhr: Robert Abela ist neuer Regierungschef in Malta +++Der Labour-Politiker Robert Abela ist neuer Regierungschef in Malta. Der 42 Jahre alte Rechtsanwalt löste in dem kleinsten EU-Land seinen Vorgänger Joseph Muscat ab, der im Zusammenhang mit dem Mord an der regierungskritischen Journalistin Daphne Caruana Galizia zurücktreten musste. Vor dem maltesischen Präsidenten George Vella legte Abela in Valletta den Amtseid ab. Die sozialdemokratische Labour-Partei hatte den Juristen am Samstag zu ihrem Vorsitzenden gewählt.Muscat (45) hatte im Dezember seinen Rückzug von beiden Ämtern angekündigt. Zuvor hatte sich die politische Krise nach dem Attentat auf die Bloggerin verschärft. Kritiker werfen dem abgetretenen Premier vor, er habe Hintermänner der Tat gedeckt und ein System der Vetternwirtschaft in dem kleinen EU-Land gefördert. Die Journalistin Daphne Caruana Galizia war am 16. Oktober 2017 in ihrem Auto in die Luft gesprengt worden. Die damals 53-Jährige hatte über Korruption bei Regierung und Geschäftsleuten recherchiert.+++ 16.11 Uhr: Erste Landespolizeipräsidentin in Baden-Württemberg im Amt +++Erstmals in der Geschichte Baden-Württembergs ist eine Frau als Landespolizeipräsidentin ins Amt eingeführt worden. Die Juristin Stefanie Hinz trat in Stuttgart im Rahmen eines Festakts ihr neues Amt an. Hinz ist deutschlandweit erst die zweite Frau an der Spitze einer Landespolizei: Im April 2018 wurde Barbara Slowik zur Landespolizeipräsidentin in Berlin ernannt. Hinz ist Nachfolgerin von Gerhard Klotter, der zum 31. Dezember auf eigenen Wunsch in den Ruhestand ging.+++ 16.08 Uhr: Sotheby’s versteigert weiteres Banksy-Bild +++Das Auktionshaus Sotheby’s versteigert ein weiteres Werk des Street-Art-Künstlers Banksy. Sein “Vote to love”, das das Brexit-Referendum in Großbritannien im Juni 2016 thematisiert, soll am 11. Februar in London unter den Hammer kommen. Es wird auf umgerechnet 468.000 bis 702.000 Euro geschätzt und wurde am Montag vorab in München präsentiert. Im vergangenen Oktober war Banksys Schimpansen-Gemälde “Devolved Parliament” für umgerechnet mehr als elf Millionen Euro versteigert worden – rund ein Jahr, nachdem sich sein “Girl with a Balloon” kurz nach der Auktion 2018 mit Hilfe eines eingebauten Schredders selbst zerstört hatte. Banksys Identität gibt bis heute Rätsel auf. Bekannt ist nur, dass er aus Bristol stammt und Ende der 90er Jahre nach London kam. Einen Namen machte er sich mit seinen gesellschaftskritischen und meist kontroversen Motiven.+++ 15.57 Uhr: Bayern gibt von Nazis geraubte Silberobjekte zurück +++Bayern hat von den Nationalsozialisten geraubte Kunstobjekte an die Nachfahren Münchner Juden zurückgegeben. Sechs Silberobjekte – einen Pokal, ein Gewürzgefäß, drei Leuchter und einen Kelch – überreichte Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) im Bayerischen Nationalmuseum den Nachkommen von zwei Familien. Die Staatsregierung wolle ein Zeichen setzen, dass sie sich ihrer Verantwortung stelle, sagte Sibler. Bandenkriminalität Schweden_17.40Uhr+++ 15.50 Uhr: Erneute Explosion in Stockholm – Schäden an Mehrfamilienhaus +++Schweden ist schon länger von vorsätzlich herbeigeführten Detonationen betroffen – nun hat eine erneute heftige Explosion Schäden an einem Mehrfamilienhaus angerichtet. Vor dem Gebäude im Stockholmer Stadtteil Östermalm wurden dabei in der Nacht zum Montag auch einige Fahrzeuge teils stark beschädigt, wie Bilder schwedischer Medien zeigten. Anzeichen für einen terroristischen Hintergrund gibt es laut Polizei nicht. Augenzeugenberichten zufolge war die Explosion noch kilometerweit entfernt in anderen Teilen Stockholms zu hören. “Das war eine der kräftigsten Explosionen, die wir bislang in dieser Region gehabt haben”, sagte Stockholms Polizeichef Erik Widstrand. Es handele sich um einen Glücksfall, dass dabei niemand verletzt wurde. Das Haus sei evakuiert worden, teilte die Polizei mit. 30 Personen hätten es verlassen müssen. Auch in Uppsala – rund 70 Kilometer weiter nördlich – gab es laut Widstrand in der Nacht zum Montag eine Detonation. Man prüfe, ob ein Zusammenhang bestehe. Schweden erlebt seit dem vergangenen Jahr einen rapiden Anstieg an vorsätzlich herbeigeführten Explosionen. Die Ermittler vermuten die Hintergründe im Bandenmilieu. Die Täter werden nur selten gefasst.+++ 15.31 Uhr: Gleichgeschlechtliche Ehe in Nordirland nun legal +++ In Nordirland sind gleichgeschlechtliche Ehen ab heute offiziell erlaubt, wie die britische BBC berichtet. Paare können sich für eine Eheschließung registrieren lassen, was bedeutet, dass ab Februar erste Zeremonien stattfinden werden. Für Paare, die bereits verheiratet sind, wird ihre Ehe jetzt gesetzlich anerkannt. Diejenigen, die bereits eine Lebenspartnerschaft eingegangen sind, können diese zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch nicht in eine Ehe umwandeln, so die BBC weiter. Auch heterosexuelle Paare können ab heute Lebenspartnerschaften eingehen. Im Juli 2019 befürworteten die Abgeordneten in London Änderungen, nach denen die Regierung die Abtreibungsgesetze ändern und die gleichgeschlechtliche Ehe auf Nordirland ausdehnen musste, wenn das Parlament Nordirlands nicht bis zum 21. Oktober 2019 wiederhergestellt werden würde. Das Regionalparlament und die Regierung in dem britischen Landesteil hatten seit rund drei Jahren auf Eis gelegen, weil sich die beiden katholischen und protestantischen Parteien nicht zu einer Wiederauflage ihrer Koalition durchringen konnten. Die beiden großen Parteien in der ehemaligen Bürgerkriegsregion Nordirland hatten sich am Freitag aber auf die Bildung einer Regionalregierung geeinigt.+++ 15.15 Uhr: CDU und FDP in Thüringen lehnen organisierte Kooperation mit Rot-Rot-Grün ab +++Im schwierigen Ringen um Mehrheitsfindungen nach der Wahl in Thüringen wollen CDU und FDP die geplante rot-rot-grüne Minderheitenregierung nicht durch dauerhafte Kooperationen im Rahmen fester Strukturen unterstützen. Das betonten CDU-Landesparteichef Mike Mohring und sein FDP-Kollege Thomas Kemmerich in Erfurt nach einem ersten Gespräch mit den Spitzen von Linken, SPD und Grünen. Zusammenarbeit bei einzelnen Projekten sei aber möglich. Kemmerich sagte, es werde keine “Blankoschecks” für die geplante rot-grün-rote Minderheitenregierung geben. Vorschlägen für konkrete Vorhaben werde sich die FDP aber nicht verschließen.Mohring betonte, die CDU sei “offen und gesprächsbereit bei konkreten Projekten” und werde sich entsprechenden Gesprächseinladungen von Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) nicht verweigern. Seine Partei werde jedoch das “ideologische Projekt Rot-Rot-Grün nicht verlängern”. Auch eine Wahl Ramelows zum Ministerpräsidenten schloss Mohring ebenso wie FDP-Parteichef Kemmerich erneut aus. Die Mehrheitsverhältnisse nach der Landtagswahl vom 27. Oktober sind extrem kompliziert. Für klassische Zweier- oder Dreierbündnisse reicht es nicht. Ramelow plant eine Minderheitenregierung mit SPD und Grünen, die für Mehrheiten aber fallweise auf die Unterstützung von CDU und FDP angewiesen wäre.+++ 14.56 Uhr: Elf Nominierungen für Oscar-Favorit “Joker” +++Mit elf Nominierungen geht der Film “Joker” als großer Favorit in das diesjährige Oscar-Rennen. Der düstere Comic-Thriller von Regisseur Todd Phillips hat unter anderem Chancen auf Auszeichnungen in den Kategorien als bester Film, für Regie und Hauptdarsteller Joaquin Phoenix. “Joker” gehört zu den insgesamt neun Anwärtern in der Top-Sparte “Bester Film”. Zehnfach nominiert wurden “The Irishman”, “1917” und “Once Upon a Time in Hollywood”. Das gab die Oscar-Akademie bekannt. Die 92. Filmpreis-Gala geht am 9. Februar in Hollywood über die Bühne.+++ 14.53 Uhr: Tourismusverband erwartet zehntes Rekordjahr in Folge in Deutschland +++Die deutschen Hotels und Pensionen haben im vergangenen Jahr so viele Übernachtungen verzeichnet wie nie zuvor. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, “wird die Zahl der Übernachtungen voraussichtlich einen neuen Rekordwert von 494,7 Millionen erreichen”, ein Plus von 3,5 Prozent zum Vorjahr. Laut dem Deutschen Tourismusverband wäre 2019 damit “das zehnte Rekordjahr in Folge”.+++ 14.49 Uhr: Verdächtiger im Mordfall Kuciak bekennt sich schuldig +++Im Prozess um den Mord an dem slowakischen Investigativ-Journalisten Jan Kuciak hat sich einer der vier Angeklagten schuldig bekannt. “Ich bin schuldig”, sagte der 37-jährige Ex-Soldat Miroslav Marcek vor einem Sondergericht nahe der Hauptstadt Bratislava. Er habe Kuciak und dessen Verlobte Martina Kusnirova im Februar 2018 erschossen. Der mutmaßliche Drahtzieher des Doppelmords, der slowakische Geschäftsmann Marian Kocner, plädierte hingegen auf nicht schuldig. Der 27-jährige Kuciak und seine Verlobte Kusnirova waren im Februar 2018 erschossen worden. Der Reporter hatte zu Verbindungen zwischen der italienischen Mafia und slowakischen Politikern recherchiert und sich auch mit den Geschäften von Kocners zahlreichen Unternehmen befasst.+++ 14.48 Uhr: Explosion im bulgarischen Wohnblock – zwei Tote +++Bei einer Explosion in einem Wohnblock der bulgarischen Schwarzmeerstadt Warna sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Fünf Erwachsene und drei Kinder würden nach dem Vorfall in der Nacht zum Montag in einem Krankenhaus behandelt, berichtete das  Staatsfernsehen BNT. Zwei Wohnungen seien völlig zerstört worden, eine dritte schwer beschädigt. Nun soll geprüft werden, ob der Wohnblock weiter bewohnbar ist. Ein Mann, der in der gesprengten Wohnung gelebt haben soll, wurde von der Polizei gesucht. Die Ermittler gehen von Brandstiftung wegen einer gescheiterten Liebesbeziehung aus, wie Medien in Sofia berichteten. +++ 14.34 Uhr: Gericht bestätigt Entzug von Waffenerlaubnis nach Schüssen auf Tauben +++Die baden-württembergischen Behörden haben einem Mann, der wiederholt auf Tauben schoss, einem Gerichtsurteil zufolge zu Recht dessen Erlaubnis zum Waffenbesitz wieder entzogen. Das entschieden die Richter des Verwaltungsgerichts Karlsruhe nach Gerichtsangaben in einem Eilverfahren. Der Mann hatte gegen den Erlaubnisentzug geklagt. Die zuständige Behörde eines Landratsamts hatte ihr Vorgehen laut Gericht mit der fehlenden Zuverlässigkeit des Manns begründet. Dieser schieße in der Umgebung seines Hauses seit Jahren regelmäßig auf Tauben, um diese von seiner Solaranlage zu vertreiben. Der Mann selbst betonte, die Patronen enthielten keine Kugeln. Er entferne diese vor den Schüssen, weil er sie nur als Platzpatronen einsetze.+++ 14.01 Uhr: Erster Verdachtsfall der neuen Lungenkrankheit aus China in Thailand +++Nach dem Ausbruch einer rätselhaften Lungenkrankheit in China gibt es auch in Thailand einen Verdachtsfall. Ein Reisender aus der zentralchinesischen Metropole Wuhan, wo Dutzende durch das neuartige Coronavirus erkrankt sind, werde seit dem 8. Januar in einem thailändischen Krankenhaus behandelt, berichtete die Weltgesundheitsorganisation. Die WHO arbeite mit den Behörden in Thailand und China an dem Fall. Die Person erholt sich nach thailändischen Angaben von der Lungenkrankheit. Auch in Hongkong, Südkorea und Singapur gibt es Verdachtsfälle, von denen aber noch keiner bestätigt wurde. Ein Überspringen der hochvariablen Viren zwischen Tierarten oder vom Tier auf den Menschen ist nicht ungewöhnlich. Doch gibt jedes neue Virus Anlass zur Besorgnis.+++ 14.01 Uhr: Prinz Harry und Prinz William empört über Zeitungsartikel +++Prinz Harry und Prinz William haben scharfe Kritik am Bericht einer britischen Zeitung über das Verhältnis der Brüder zueinander geübt. In einer Stellungnahme schrieben die Royals: “Für Brüder, die sich so sehr um die Fragen der psychischen Gesundheit sorgen, ist der Gebrauch von aufrührerischer Sprache auf diese Weise beleidigend und potenziell schädlich.”  In der Mitteilung wurde nicht der Name der Zeitung genannt. Laut des Buckingham-Palastes handele es sich um die “Times”. Die Zeitung behauptet in der aktuellen Ausgabe, dass sich Prinz Harry und Herzogin Meghan von William schikaniert fühlten.+++ 13.59 Uhr: Nach Alkoholunfall in Südtirol weiter Opfer in Lebensgefahr +++Gut eine Woche nach dem tödlichen Unfall junger deutscher Skiurlauber in Südtirol liegen weiter zwei Verletzte auf Intensivstationen. Das sagte ein Sprecher des Südtiroler Sanitätsbetriebs in Bozen. Eine Person sei in kritischem Zustand, die zweite jedoch stabil. Die beiden Schwerverletzten lägen in italienischen Krankenhäusern, einer in Bozen und einer in Bruneck, wie der Sprecher erläuterte. Er wies Medienberichte zurück, alle seien außer Lebensgefahr.+++ 13.58 Uhr: Captain Picard kehrt zu “Star Trek” zurück +++Er wollte niemals zu “Star Trek” zurückkehren, doch nun steht er als Captain Picard wieder auf der Kommandobrücke: Der britische Schauspieler Patrick Stewart kehrt zur Freude vieler Fans wieder in die Kultserie zurück. Kommende Woche Donnerstag läuft die neue Staffel an. “Ich war fest entschlossen, nie mehr zurückzukehren”, sagte Stewart bei einem Paris-Besuch zu seinem Abschied von “Star Trek”, der 17 Jahre zurückliegt. “Ich war überzeugt, dass alles gesagt war,” sagte er der Nachrichtenagentur AFP weiter. Doch nun hat der 79-Jährige sein Gelübde gebrochen. Als Grund nannte Stewart das Versprechen der Serien-Macher Captain Jean-Luc Picard zu Orten zu bringen, wo er nie zuvor war.+++ 13.57 Uhr: Stutthof-Prozess: Amerikanischer Zeuge zieht Nebenklage-Antrag zurück +++Knapp zwei Monate seinem spektakulären Auftritt im Prozess gegen einen ehemaligen Wachmann im KZ Stutthof hat ein amerikanischer Zeuge seinen Antrag auf Nebenklage-Zulassung zurückgezogen. Das gab der beigeordnete Anwalt des Zeugen Moshe Peter Loth vor dem Landgericht Hamburg bekannt. “Wir begrüßen die Entscheidung, dass Herr Loth seinen Nebenklageantrag zurückgenommen hat”, sagte die Vorsitzende Richterin dazu. Die Jugendkammer hatte nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins “Der Spiegel” die Glaubwürdigkeit des 76-Jährigen prüfen lassen. Aus dem Bericht ging hervor, dass die Angaben des Zeugen und Nebenklägers zu seinem Leben zumindest teilweise nicht stimmen können. So hatte Loth vor Gericht gesagt, er sei als Säugling mit seiner jüdischstämmigen Mutter in dem Konzentrationslager bei Danzig interniert gewesen und habe dort auch eine Häftlingsnummer eintätowiert bekommen. Das aber wurde nur in Auschwitz getan, zudem gebe es laut “Spiegel” keine Hinweise auf jüdische Vorfahren Loths.+++ 13.57 Uhr: EU-Flugsicherheitsbehörde rät von allen Flügen über den Iran ab +++Nach dem Abschuss eines ukrainischen Flugzeugs bei Teheran hat die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA ihre Empfehlungen für Flüge über den Iran verschärft. Flüge in jeder Höhe sollten vermieden werden, sagte ein Sprecher der EU-Kommission in Brüssel. Dies sei eine Vorsichtsmaßnahme, die die EASA in Absprache mit der Kommission vorgeschlagen habe. Bereits am Freitag hatte sich die EASA gegen Flüge in einer Höhe von weniger als 25.000 Fuß (7620 Meter) über den Iran ausgesprochen. Im Laufe dieser Woche werde die Situation neu bewertet, sagte der Sprecher.+++ 13.57 Uhr: Immer mehr Senioren leiden wegen Klimawandels an Heuschnupfen +++Immer mehr Senioren leiden wegen des Klimawandels an Heuschnupfen. Die Zahl der Allergiker sei bei Menschen ab dem mittleren Alter stark angestiegen, teilte die Kaufmännische Krankenkasse KKH mit. Demnach stieg die Zahl der Pollenallergiker in der Altersgruppe zwischen 45 und 64 Jahren verglichen mit 2008 um 27 Prozent. Bei den Betroffenen ab 80 Jahren hätten sich die Zahlen mehr als verdoppelt. Grund dafür ist laut Krankenkasse der Klimawandel. Die Pollensaison beginne immer früher, und die Pollen würden aggressiver. Die ersten Hasel- und Erlenpollen fliegen bereits. Mittlerweile ist jeder 20. Erwachsene ab 45 Jahren von Heuschnupfen durch Pollen betroffen.+++ 13.53 Uhr: Polizei in Teheran erhielt vor jüngsten Protesten Befehl zur “Zurückhaltung” +++Die Polizei in Teheran hat vor den jüngsten regierungskritischen Demonstrationen einen Befehl zur Zurückhaltung erhalten. Bei den Protesten gegen den Abschuss eines ukrainischen Passagierflugzeugs am Sonntagabend habe die Polizei sich in “Geduld und Toleranz” geübt, erklärte Polizeigeneral Hossein Rahimi. Die Polizei habe “überhaupt nicht geschossen”, weil sie einen “Befehl zur Zurückhaltung” bekommen habe. Noch am Tag zurvor ging die Polizei gegen mehrere hundert Demonstranten an der Amir-Kabir-Universität in Teheran mit Tränengas vor.+++ 13.47 Uhr: Greenpeace: Abgabe von 50 Cent pro Kilo Fleisch reicht für mehr Tierwohl +++Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat sich im Vorfeld der Grünen Woche für eine “Tierwohlabgabe” ausgesprochen, die Bauern beim Umstieg auf eine artgerechtere Tierhaltung helfen soll. Eine solche Abgabe von bis zu 50 Cent auf jedes Kilogramm Fleisch könne “den sofortigen Ausstieg aus der nicht tiergerechten Haltung finanzieren”, erklärte Greenpeace. “Wenn wir als Gesellschaft ein schnelles Ende der quälerischen Tierhaltung wollen, müssen wir Landwirte, die in mehr Tierwohl investieren wollen, mit öffentlichen Mitteln fördern”, sagte Landwirtschaftsexperte Martin Hofstetter.  Greenpeace stützt sich bei dieser Forderung auf eine Analyse der Denkfabrik Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag der Umweltschutzorganisation. Dabei habe sich gezeigt, dass die finanzielle Belastung von Verbrauchern durch die Tierwohlabgabe in allen untersuchten Varianten “überschaubar” bleibe. Sie liegt demnach stets unter zehn Euro im Monat und ist in erster Linie abhängig vom Fleischkonsum.+++ 13.44 Uhr: Philippinen: Zehntausende fliehen vor Vulkanausbruch +++Nach dem Ausbruch des Vulkans Taal auf den Philippinen haben sich nach Behördenangaben mehr als 20.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Aus dem bei Touristen beliebten Vulkan, der nur 65 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila liegt, quollen Lavaströme. Riesige Aschewolken stiegen empor, Häuser und Straßen der Region waren von Asche und Gesteinsbrocken bedeckt. In Manila wurden 240 Flüge gestrichen, auch einige Behörden und die Börse blieben geschlossen.Die Behörden hatten am Wochenende vor einem “explosiven Ausbruch” des Vulkans gewarnt. Die Asche aus dem Krater könne Atemprobleme hervorrufen, vor allem bei den Jüngsten und bei Menschen mit ohnehin bestehender Atemnot. In Manila kauften zahlreiche Menschen Atemschutzmasken, in vielen Läden waren schon keine mehr zu bekommen.+++ 13.13 Uhr: Slowakei: Angeklagter gesteht Journalisten-Mord +++Rund zwei Jahre nach dem Mord an dem slowakischen Investigativ-Journalisten Jan Kuciak und seiner Verlobten hat der mutmaßliche Todesschütze überraschend die Tat gestanden. Bisher hatte der Angeklagte Miroslav M. seine Schuld bestritten. Ihm wird vorgeworfen, die beiden 27-Jährigen durch Schüsse in Kopf und Brust getötet zu haben. Am Montag legte er nun nach Verlesung der Anklageschrift ein Geständnis ab. Außer M. sind ein Mittäter, der mutmaßliche Auftraggeber Marian Kocner sowie eine Frau angeklagt, die den Kontakt organisiert haben soll.Kuciak und Martina Kusnirova waren am 21. Februar 2018 in ihrem Haus im westslowakischen Dorf Velka Maca erschossen worden. Kuciak hatte zuvor über die Verfilzung von Politik und Geschäftemacherei recherchiert. Seine erst nach dem Doppelmord veröffentlichte Reportage über mögliche Verbindungen italienischer Mafia-Clans zu slowakischen Regierungsmitarbeitern löste Massendemonstrationen gegen Korruption und den Missbrauch von EU-Fördergeldern aus. Daraufhin traten Langzeit-Regierungschef Robert Fico sowie mehrere Minister und der Polizeipräsident zurück.+++ 13.04 Uhr: Ungarn: Behörden töten wegen Vogelgrippe 50.000 Tiere +++Auf einer Geflügelfarm im Westen Ungarns ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Die Behörden ordneten die Keulung von 53 500 Truthähnen in einem Großbetrieb in Acs, 95 Kilometer westlich von Budapest, an, wie das ungarische Lebensmittelkontrollamt Nebih am Montag mitteilte. Bei den erkrankten Tieren sei der Virus vom Typ H5N8 festgestellt worden, hieß es weiter. Übergänge von diesem Virustyp auf den Menschen sind bislang nicht bekannt. Das Landesveterinäramt verhängte darüber hinaus eine landesweite Stallpflicht für alle Geflügelarten.+++ 12.55 Uhr: Pakistan: Gericht setzt Todesurteil gegen Musharraf außer Kraft +++Ein Gericht in der ostpakistanischen Stadt Lahore hat das im Dezember gegen Pakistans Ex-Militärmachthaber Pervez Musharraf erlassene Todesurteil außer Kraft gesetzt. Das sagte der Anwalt Musharrafs, Azhar Siddique, am Montag zu Journalisten. Demnach habe das Gericht die Bildung des Sondergerichts, das Musharraf wegen Hochverrats verurteilt hatte, für verfassungswidrig erklärt. Damit sei das Todesurteil nichtig.Musharraf war vorgeworfen worden, mit der Verhängung des Ausnahmezustands 2007 die Verfassung außer Kraft gesetzt zu haben. Dies kommt laut Gesetz Hochverrat gleich. Der Prozess hatte mehr als sechs Jahre gedauert. Die pakistanische Justiz war davor noch nie derart gegen mächtige Militärs vorgegangen. Das Todesurteil war von der Regierung unter Ministerpräsident Imran Khan sowie den Streitkräften kritisiert worden. +++ 12.54 Uhr: Tenor Giorgio Merighi ist tot +++Der italienische Tenor Giorgio Merighi ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Das bestätigte seine Frau der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Der Sänger war in führenden Häusern Europas aufgetreten, darunter an der Mailänder Scala und der Deutschen Oper Berlin. Er sei länger krank gewesen und am Sonntag verstorben, sagte sie. Zum Repertoire des Sängers gehörten große Tenorrollen unter anderem in Opern von Verdi und Puccini. Das Theater Pergolesi in der Stadt Jesi bei Ancona, wo Merighi in den 90er Jahren künstlerischer Direktor war und zuletzt lebte, würdigte besonders seine ehrliche Zuwendung zum Publikum.+++ 12.33 Uhr: Israeli zu vier Monaten Haft in Jordanien verurteilt +++Ein israelischer Mann ist wegen illegalen Grenzübertritts und Drogenbesitzes zu vier Monaten Haft in Jordanien verurteilt worden. Zudem müsse der Mann eine Geldstrafe in Höhe von 1000 Dinar (etwa 1100 Euro) zahlen, berichtet die staatliche jordanische Nachrichtenagentur Petra. Die Haftstrafe von zunächst einem Jahr sei auf vier Monate reduziert worden.Der Israeli war im Oktober verhaftet worden, nachdem er illegal die Grenze von Israel nach Jordanien überquert hatte. Der Mann hatte nach Gerichtsangaben eine Zigarette mit Marihuana bei sich. Die Atmosphäre zwischen Jordanien und Israel ist derzeit angespannt. Das arabische Königreich hatte bereits 1994 diplomatische Beziehungen mit dem israelischen Nachbarn aufgenommen, allerdings hatte es zuletzt immer wieder Verstimmungen gegeben.+++ 12.30 Uhr: Yamaha warnt vor dem Klettern in Instrumentenkoffer +++Der japanische Musikinstrumentenhersteller Yamaha warnt davor, den aus Japan geflüchteten ehemaligen Automanager Carlos Ghosn nachzumachen – das könne zu “tragischen Unglücksfällen führen”, teilte die Abteilung Blasinstrumente am Montag mit. Yamaha reagierte damit auf “eine große Anzahl von Tweets mit Leuten, die in große Instrumentenkoffer klettern” also “den Ghosn machen”.Ghosn soll an Bord eines Privatjets, versteckt in einem Koffer für Konzertbedarf, aus Japan geflohen sein. Bei Twitter sind nun etwa eine junge Frau zu sehen, die es sich in einem grünen Harfen-Koffer gemütlich macht oder einen Mann, der in einem Kontrabass-Koffer steht. “Bitte, tut so etwas nicht”, appellierte Yamaha. “Instrumentenkoffer sind für Musikinstrumente und -zubehör gebaut. Bitte nutzt sie sachgemäß!” +++ 12.27 Uhr: Kenia: Drei Tote bei mutmaßlichem Dschihadisten-Angriff +++Mutmaßliche Dschihadisten haben in Kenia unter anderem eine Grundschule angegriffen und dabei drei Lehrer getötet. In der Nacht zum Montag hätten mutmaßliche Kämpfer der somalischen Terrorgruppe Al-Shabaab eine Grundschule in Kamuthe im Osten des Landes gestürmt, teilte die Polizei mit. Zudem hätten sie ein Polizeirevier angegriffen und einen Telekommunikationsmast teilweise zerstört. Die Angreifer würden verfolgt. Die somalische Miliz Al-Shabaab sei vermutlich dafür verantwortlich.Dies ist inzwischen der dritte mutmaßliche Angriff der Terrorgruppe in Kenia seit Beginn des Jahres. Unter anderem hatten Kämpfer einen Stützpunkt angegriffen, der auch vom US-Militär genutzt wird, dabei wurden ein US-Soldat und zwei Mitarbeiter eines Dienstleisters des US-Militärs getötet. Auch in Somalia ist es zu mehreren Anschlägen in den vergangenen Wochen gekommen.+++ 12.23 Uhr: Frankreich: Streik verhindert Auftakt eines Missbrauchsprozesses +++Wegen des Streiks gegen die Rentenreform ist der mit Spannung erwartete Prozessbeginn gegen einen bekannten Priester aus Lyon wegen Missbrauchsvorwürfen auf Dienstag vertagt worden. Mehrere Anwälte hätten sich am Montag vor dem Gericht dafür ausgesprochen, berichteten französische Medien übereinstimmend. Priester Bernard Preynat soll in den 1980er Jahren Dutzende Kinder sexuell missbraucht haben. Dem aus dem Berlinale-Spielfilm “Grâce à Dieu” bekannten Priester wurde bereits im Sommer von einem Kirchengericht der Klerikerstatus entzogen.+++ 12.14 Uhr: Explosion beschädigt Haus im Zentrum von Stockholm +++Im Zentrum der schwedischen Hauptstadt Stockholm ist in der Nacht zum Montag ein Wohnhaus von einer Explosion erschüttert worden. Durch die Detonation wurden die Fassade und die Eingangstür des Hauses im wohlhabenden Stadtbezirk Östermalm beschädigt, wie Bilder in schwedischen Medien zeigten. Laut Polizei gab es keine Verletzten. Die Ursache für die Explosion war zunächst unklar.Die Behörden wurden den Angaben zufolge gegen 01.00 Uhr in der Nacht alarmiert. Daraufhin sei das Haus geräumt worden. Es sei derzeit noch unklar, ob sich die Explosion in dem Haus oder davor ereignet habe, sagte eine Polizeisprecherin der Zeitung “Aftonbladet”. Fotos zeigten in der Nähe geparkte Autos, die durch die Explosion ebenfalls beschädigt wurden. Gegen 03.00 Uhr in der Nacht ereignete sich laut Polizei noch eine weitere Explosion vor einem Nachtclub in Uppsala, rund 70 Kilometer nördlich von Stockholm. Eine Verbindung zwischen den beiden Explosionen wurde zunächst aber nicht hergestellt.+++ 12.11 Uhr: Bundesregierung begrüßt Waffenruhe in Libyen +++Die Bundesregierung hat die Waffenruhe in Libyen begrüßt. Die von Russlands Präsident Wladimir Putin und dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan vorgeschlagene Waffenruhe sei “ein guter Beschluss”, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. Seinen Angaben zufolge stehen die Planungen für eine Libyen-Konferenz in Berlin noch im Januar kurz vor dem Abschluss. “Wir können jetzt sagen, dass wir auf der Zielgeraden hin zu dieser Konferenz sind”, sagte Seibert.Es gebe Planungen für eine Konferenz bereits am kommenden Sonntag, er könne den Termin aber noch nicht endgültig offiziell bestätigen. Sie solle auf jeden Fall im Januar in Berlin stattfinden und “der Auftakt für Friedensgespräche sein”, sagte Seibert.+++ 12.01 Uhr: Knochen von vermisster Frau aus Frankfurt am Main auf Mülldeponie gefunden +++Die Polizei hat auf einer Mülldeponie in Hessen Knochen einer seit Oktober vermissten Frau aus Frankfurt am Main gefunden. Ein DNA-Test habe bestätigt, dass es sich um sterbliche Überreste der 43-Jährigen handle, sagte eine Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft der Nachrichtenagentur AFP. Gefunden wurden die Knochen bei polizeilichen Ermittlungen auf einer Mülldeponie in Flörsheim. Der Ehemann der Vermissten befindet sich seit November in Untersuchungshaft. Ihm werfen die Ermittler vor, die 43-Jährige getötet zu haben. Sie gehen davon aus, dass die Vermisste in den Müllkreislauf geriet. Vor rund einer Woche begannen die Ermittlungen in der Schlacke auf der Deponie. Ursprünglich waren die Ermittler davon ausgegangen, dass die Suche mehrere Wochen dauern könnte.+++ 11.56 Uhr: Bundesregierung lässt Zeitpunkt für Libyen-Konferenz zunächst offen +++Die Bundesregierung hat den Zeitpunkt für das von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin geplante Spitzentreffen zur Libyenkrise vorerst offen gelassen. Es gebe entsprechende Planungen auch für den kommenden Sonntag, er könne den Termin aber gegenwärtig nicht offiziell ankündigen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert auf eine entsprechende Journalistenfrage in Berlin. “Die Vorbereitungen auf eine solche Konferenz laufen. Sie soll auf jeden Fall im Januar hier in Berlin stattfinden”, ergänzte Seibert. Zuvor hatte der Sender CNN Türk berichtet, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan werde am 19. Januar nach Deutschland reisen, um am sogenannten Berliner Prozess zu Libyen teilzunehmen.+++ 11.50 Uhr:  Umweltschützer warnen vor Feinstaub bei Dieselfilter-Reinigung +++Umweltschützer warnen vor einem aus ihrer Sicht bisher unbeachteten Problem bei Diesel-Autos: Die Feinstaubwerte könnten während der Reinigung von Partikelfiltern im Fahrbetrieb drastisch in die Höhe schnellen, meldete der Verband Transport&Environment nach eigenen Tests. Die Reinigung könne auch im Stadtverkehr vorkommen und bis zu 15 Kilometer Fahrtstrecke dauern. Bei 45 Millionen Diesel mit Partikelfilter in Europa gebe es pro Jahr zu 1,3 Milliarden Reinigungsvorgänge. T&E hatte Labortests bei zwei häufig verkauften Diesel-Modellen in Auftrag gegeben. Während der Filterreinigung hätten beide Modelle die Grenzwerte für Feinstaubpartikel um 32 bis 115 Prozent überschritten. Feinstaub wird für Asthma, Allergien, Herz-Kreislauf und Atemerkrankungen verantwortlich gemacht. Der Hersteller Opel, dessen Modell Astra zu den getesteten Wagen gehörte, wollte den Bericht nicht kommentieren. Man kenne die Details der Untersuchung nicht, erklärte ein Sprecher in Rüsselsheim.+++ 11.25 Uhr: Arbeitgeber zahlen für kranke Mitarbeiter 62 Milliarden Euro +++Erkrankte Mitarbeiter kosten die Unternehmen in Deutschland nach einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) immer mehr Geld. Die Ausgaben der Arbeitgeber für die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall seien zwischen 2010 und 2018 um mehr als 65 Prozent auf 61,8 Milliarden Euro im Jahr gestiegen, heißt es in einer IW-Studie. “Nicht nur ein leicht erhöhter Krankenstand, sondern auch die günstige Beschäftigungsentwicklung sowie die jährlichen Lohnsteigerungen treiben die Kosten”, schreibt das IW. Fehlt ein Mitarbeiter krankheitsbedingt, zahlt der Arbeitgeber das volle Gehalt nach den gesetzlichen Regelungen für bis zu sechs Wochen weiter – erst danach springt die gesetzliche Krankenkasse ein. Die Gesamtsumme von 61,8 Milliarden Euro bedeute eine Steigerung um 2,9 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr und eine Plus von 24,5 Milliarden Euro gegenüber dem Stand von 2010.+++ 11.16  Uhr: Ilka Bessin wird “Let’s Dance”-Kandidatin +++Ilka Bessin (“Cindy aus Marzahn”) wird Kandidatin bei der RTL-Tanzshow “Let’s Dance”. Sie habe lange darüber nachgedacht, ob sie sich das wirklich zutraue, sagte die Komikerin nach RTL-Angaben. “Wenn man sich als dicke Frau vor Millionen von Zuschauern freiwillig auf das Tanzparkett stellt und sich dann auch noch von der Jury und dem Fernsehzuschauer bewerten lässt, ist das schon nicht so einfach.” Es sei eine körperliche, vor allem aber auch eine psychische Herausforderung. “Jetzt kann es aber losgehen”, versicherte die 48-Jährige. Die 13. Staffel der RTL Show beginnt am 21. Februar.+++ 11.15 Uhr: Eurojackpot wächst auf rund 53 Millionen Euro +++Bei der Ziehung der Lotterie Eurojackpot am  10. Januar gab es die ersten beiden Millionäre im neuen Jahr  2020. In der Gewinnklasse 2 mit fünf richtigen Tipps im Feld 5aus50 und einer  richtigen Eurozahl freuen sich Spielteilnehmer aus Niedersachsen und der  Tschechischen Republik über jeweils 1.037.915,40 Euro. Die gezogenen Gewinnzahlen 4, 14, 25, 34 und 49 sowie die beiden Eurozahlen 4  und 9 hatte kein Spielteilnehmer komplett auf seinem Tippzettel. So wächst der  Jackpot im obersten Gewinnrang weiter an. Für die Ziehung am kommenden Freitag  (17. Januar) steigt der Jackpot auf rund 53 Millionen Euro.+++ 11.13 Uhr: Zwei US-Soldaten auf Eifel-Stützpunkt Spangdahlem tot aufgefunden +++Zwei Todesfälle auf dem US-Stützpunkt Spangdahlem in der Eifel beschäftigen derzeit die amerikanische Luftwaffe. Zwei Soldaten seien vergangenen Donnerstag tot in ihrem Schlafsaal gefunden worden, teilte die Air Base in Spangdahlem auf ihrer Internetseite mit. Wie die beiden 20-Jährigen ums Leben kamen, sei noch unklar. Eine Untersuchung sei im Gange – noch gebe es keine Ergebnisse, hieß es. Das 52. Jagdgeschwader umfasst eine F-16-Kampfjet-Staffel mit mehr als 20 Flugzeugen. Zur US-Base gehören rund 4000 US-Soldaten. Einschließlich der Angehörigen leben und arbeiten rund  10.000 Menschen auf dem Stützpunkt. Die US-Luftwaffe ist seit Mitte der 1950er Jahre in Spangdahlem präsent.++++ 11.11 Uhr: Iran weist Vertuschungsvorwürfe nach spätem Bekenntnis zu Flugzeugabschuss zurück +++Die Führung in Teheran hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach sie den Abschuss eines ukrainischen Passagierflugzeugs vor knapp einer Woche zu vertuschen suchte. “In diesen betrüblichen Tagen wurde viel Kritik an Verantwortlichen und Autoritäten unseres Landes laut”, sagte der Regierungssprecher Ali Rabiei im Staatsfernsehen. “Einige Verantwortliche wurden sogar der Lüge und Vertuschung bezichtigt – dies war jedoch, in aller Ehrlichkeit, nicht der Fall”, fügte er hinzu.Nach tagelangen Dementis räumte der Iran ein, die ukrainische Maschine irrtümlich abgeschossen zu haben. In der Folge wurden international sowie im Iran selbst Vorwürfe laut, Teheran habe versucht, den Vorfall zu vertuschen.+++ 11.08 Uhr: Lebenslang in Terror-Prozess nach Massaker auf syrischer Müllkippe +++Nach einem Massaker auf einer Müllkippe in Syrien ist ein Terrorkämpfer in Stuttgart zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass der 1988 geborene Mann zwei Menschen ermordet hat und an weiteren 17 Morden beteiligt war. Der Senat stellte bei ihm außerdem die besondere Schwere der Schuld fest. Damit ist nicht absehbar, ob und wann der Syrer wieder auf freien Fuß kommt. Drei frühere Gleichgesinnte aus der früheren Kampfeinheit der radikal-islamistischen Terrororganisation Dschabhat al Nusra müssen für mehrere Jahre hinter Gitter, wie der Staatsschutzsenat am Oberlandesgericht entschied. Die Männer hatten nach Zeugenaussagen im Frühjahr 2013 auf einer Müllkippe in der Nähe von Tabka mindestens 19 Menschen getötet.+++ 10.51 Uhr: Kartellamt verhängt hohe Geldbußen gegen Pflanzenschutzmittel-Händler +++Wegen verbotener Preisabsprachen hat das Bundeskartellamt Bußgelder in Höhe von fast 155 Millionen Euro gegen sieben Pflanzenschutzmittel-Großhändler und deren Verantwortliche verhängt. “Unsere Ermittlungen haben gezeigt, dass die Unternehmen seit dem Jahr 1998 bis zum Zeitpunkt unserer Durchsuchung im März 2015 jeweils im Frühjahr und Herbst ihre Preislisten für Pflanzenschutzmittel miteinander abgestimmt haben”, berichtete Kartellamtspräsident Andreas Mundt. Dies habe weitgehend einheitliche Preislisten für die Kunden zur Folge gehabt. In der Anfangszeit des Kartells trafen sich die Unternehmen nach den Ermittlungen des Kartellamts mehrmals im Jahr, um sich auf Listenpreise zu verständigen. In den späteren Jahren sei die Abstimmung dann überwiegend schriftlich und telefonisch erfolgt.+++ 10.48 Uhr: Neymar will auch zu Olympia – Duell mit PSG-Teamkollege Mbappé? +++Beim olympischen Fußball-Turnier in Tokio könnten zwei der größten Stars im Einsatz sein – zum Leidwesen von Paris Saint-Germain. Nach Frankreichs Torjäger Kylian Mbappé hat auch der brasilianische Offensivstar Neymar sein Interesse angemeldet. Auf die Frage, ob er bei der Copa America (12. Juni bis 12. Juli) oder bei Olympia (22. Juli bis 8. August) spielen werde, antwortete der teuerste Fußballer der Welt nach dem 3:3 von PSG gegen die AS Monaco: “Ich würde gerne beides spielen, aber das wird schwierig. Ich muss schauen und mit dem Club sprechen, aber ich möchte der brasilianischen Mannschaft helfen.”  Zuvor hatte PSG-Teamkollege Mbappé bereits große Lust auf einen Einsatz in Tokio gezeigt. Der Torjäger ist aber als feste Größe von Weltmeister Frankreich bei der EM eingeplant.+++ 10.41 Uhr: Zahlreiche Tote nach Schnee und Regen in Pakistan und Afghanistan +++Bei Schneestürmen und heftigem Regen sind in Teilen Pakistans und Afghanistans mehr als zwei Dutzend Menschen gestorben. Mindestens 20 Menschen sind in Pakistans südwestlicher Provinz Baluchistan ums Leben gekommen, wie der örtliche Chef des Rettungsdienstes, Imran Zarkoon, mitteilte. Weitere mindestens sieben Menschen kamen nach Behördenangaben in verschiedenen Regionen im südöstlichen Afghanistan ums Leben. Im Grenzgebiet zwischen beiden Ländern auf pakistanischer Seite waren zudem Tausende Menschen in abgelegenen Bergregionen von der Außenwelt abgeschnitten, weil eine dicke Schneedecke die Straßen blockierte, wie Zarkoon weiter sagte. Nach Angaben des Wetterdienstes in der Hauptstadt Islamabad werden die Unwetter noch bis kommende Woche andauern. Jedes Jahr sterben Hunderte Menschen in beiden Ländern bei Unwettern.+++ 10.16 Uhr: Umfrage: Vertrauen in politische Institutionen gesunken +++Das Vertrauen der Bundesbürger in fast alle politischen Institutionen ist laut einer aktuellen Umfrage im vergangenen Jahr weiter gesunken. Einzige Ausnahme ist das Amt des Bundespräsidenten, in das weiterhin 73 Prozent der Befragten Vertrauen haben. Dieser Wert hat sich gegenüber der Jahreswende 2018/19 nicht verändert, wie aus dem RTL/ntv-Trendbarometer von Forsa hervorgeht. Das Vertrauen in die Bundeskanzlerin ging um 5 Prozentpunkte auf 50 Prozent zurück. Kommunalpolitiker verlieren leicht auf 48 Prozent, der Bundestag kommt auf 41 Prozent (minus 4 Prozent), die EU auf 40 Prozent (minus 1), die Bundesregierung auf 34 Prozent (minus 3). Am Ende liegen die politischen Parteien, denen nur 16 Prozent der Befragten vertrauen(minus 2).+++ 10.06 Uhr: Lufthansa rechnet mit steigenden Kerosin-Kosten +++Der Lufthansa-Konzern rechnet mit weiter steigenden Kosten für Flugbenzin. Für das laufende Jahr erwartet der Dax-Konzern trotz einer leichten Erhöhung des Angebots Kerosinkosten von 6,9 Milliarden Euro. Das sind 200 Millionen Euro mehr als 2019, wie aus Analystenpräsentation hervorgeht. Bislang hat sich das Unternehmen 73 Prozent der benötigten Menge bereits über Terminverträge gesichert. Für das noch nicht abgerechnete Gesamtjahr 2019 hält Lufthansa an ihrer Prognose fest und rechnet mit einem bereinigten operativen Gewinn von 2,0 bis 2,4 Milliarden Euro. Für die Umsatzerlöse wird eine Steigerung im niedrigen einstelligen Bereich erwartet.+++ 9.41 Uhr: Proteste in einem guten Dutzend Städten gegen Siemens geplant +++Nach der Entscheidung von Siemens, an der Lieferung einer Zugsignalanlage für ein umstrittenes Kohlebergwerk in Australien festzuhalten, plant Fridays for Future für diesen Montag Proteste in zahlreichen deutschen Städten. Am Morgen fanden sich auf der deutschen Homepage der Klimabewegung zwölf Veranstaltungen. Eine weitere war am Hauptsitz des Konzerns in München geplant, wie eine lokale Sprecherin von Fridays for Future sagte. Die Liste könnte sich noch um einzelne Veranstaltungen verlängern, sagte eine andere Sprecherin von Fridays for Future Deutschland. Sie rechnete allerdings nicht damit, dass die einzelnen Proteste sehr groß ausfallen würden. Dafür seien sie zu spontan geplant worden.+++ 9.41 Uhr: Ohne ihr Kind – Schwesta Ewa hat ihre Haft angetreten +++Die Rapperin Schwesta Ewa hat ihre Haft in der JVA Willich II angetreten. Das bestätigte ein Sprecher der Anstalt. Die Musikerin mit dem bürgerlichen Namen Ewa Malanda war im Februar rechtskräftig zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden – wegen mehrfacher Körperverletzung und Steuerhinterziehung. Malanda war vor einem Jahr Mutter geworden. Das Kind musste sie bei Verwandten zurücklassen. Einen Mutter-Kind-Platz in einer anderen JVA hatte sie nicht bekommen. Die Sängerin, die früher selbst als Prostituierte gearbeitet hat, hatte mit jungen Fans mehrere “Prostitutionsreisen” unternommen. Verurteilt wurde sie wegen mehrfacher Körperverletzung und Steuerhinterziehung.+++ 9.33 Uhr: Entscheidung über Götzes Zukunft fällt erst im Frühjahr +++Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc hat Berichte zurückgewiesen, wonach die Entscheidung über einen Abgang von Mario Götze im Sommer bereits gefallen sei. “Das ist überhaupt noch nicht final entschieden Wir sind mit Mario im Gespräch”, sagte. “Wir werden uns sicher im Frühjahr zusammensetzen und dann auch eine finale Entscheidung treffen.” Götzes Vertrag läuft im Sommer aus, der Weltmeister von 2014 wäre dann ablösefrei. “+++ 9.19 Uhr: Staatsanwaltschaft ermittelt nach Bericht über verwahrlostes Mädchen +++Nach einem Medienbericht über ein fünfjähriges angeblich extrem verwahrlostes Mädchen prüft die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) den Fall. “Wir haben aufgrund der Presseberichterstattung ein Ermittlungsverfahren eingeleitet”, sagte ein Sprecher.  Die “Märkische Oderzeitung” hatte berichtet, das Mädchen solle mindestens zwei Jahre völlig auf sich allein gestellt gewesen sein und habe jahrelang kein Tageslicht gesehen. In der Weihnachtszeit sei es dem Landkreis Barnim zufolge unter Mitwirkung des Jugendamts in eine Klinik eingeliefert worden.+++ 9.18 Uhr: Bund schließt 2019 mit zweistelligem Milliardenüberschuss ab +++Der Bund hat das vergangene Jahr laut einem Medienbericht mit einem unerwartet hohen Überschuss abgeschlossen. Er belaufe sich auf einen kleinen zweistelligen Milliardenbetrag, berichtet die “Süddeutsche Zeitung”. Der bisherige Rekordüberschuss lag 2015 bei 12,1 Milliarden Euro. Die genauen Zahlen für 2019 sollen an diesem Montag bekanntgegeben werden. Drei Entwicklungen haben laut dem Bericht zu der Entwicklung beigetragen: höhere Steuereinnahmen als erwartet, extrem niedrige oder teilweise sogar negative Zinsen sowie nicht abgeflossene Beträge aus Sonderfonds, wie zum Beispiel für Schulsanierungen oder den Kita-Ausbau. Hier fehlten Kommunen oft Voraussetzungen, um Gelder verbauen zu können.+++ 9.52 Uhr: Tote Familie in Starnberg gefunden +++In einem Haus in Starnberg bei München haben Polizisten drei Tote gefunden. Wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte, war nach ersten Erkenntnissen von einem Familiendrama ohne Beteiligung weiterer Täter auszugehen. Bei den drei Toten handelte es sich demnach um ein Ehepaar und dessen Sohn. Die Ermittlungen zu den Hintergründen liefen. Nach Angaben der Beamten waren die Leichen am Sonntag entdeckt worden. Angehörige hatten sich Sorgen gemacht, weil sie das Ehepaar seit mehreren Tagen nicht erreichen konnten. Eine Polizeistreife kontrollierte daraufhin das Anwesen der Familie und stieß dabei auf die drei Toten. Nach Angaben eines Polizeisprechers vom Montag gingen die Ermittler inzwischen von einem Familiendrama aus. Am Sonntag war zunächst nur von einer “Gewalttat” die Rede gewesen. Spurensicherung und Rechtsmediziner schlossen in der Nacht ihre Arbeiten am Tatort ab.+++ 9.04 Uhr: Leichter Rückgang bei Organspenden +++Die Zahl der Organspender ist im vergangenen Jahr leicht von 955 auf 932 zurückgegangen. Auch bei den gespendeten Organen verzeichnete die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) laut Mitteilung einen Rückgang von 3113 im Jahr 2018 auf nun 2995. Die Zahlen wurden wenige Tage vor der wichtigen Abstimmung im Bundestag zum Thema Organspende veröffentlicht. Die Zahlen in den Jahren davor lagen jedoch unter denen aus dem vergangenen Jahr. Der Medizinische Vorstand der DSO, Axel Rahmel, spricht daher für 2019 auch nur von statistischen Schwankungen und keiner großen Änderung.  “Allerdings bildet Deutschland mit einer bundesdurchschnittlichen Spenderrate von 11,2 Spendern pro eine Million Einwohner nach wie vor eines der Schlusslichter im internationalen Vergleich”, heißt es in der in Frankfurt/Main verbreiteten Mitteilung.  Am 16. Januar soll der Bundestag über neue Regeln für Organspenden entscheiden.+++ 8.59 Uhr: Schmuck aus Grünem Gewölbe: Polizei prüft angebliches Kaufangebot +++Die Polizei prüft ein angebliches Kaufangebot an die Redaktion der MDR-Sendung “Kripo live” für aus dem Dresdner Grünen Gewölbe gestohlenen Schmuck. “Im Moment können wir noch nicht einschätzen, ob das Trittbrettfahrer sind oder ob da was dran ist”, sagte ein Sprecher der Polizei in Dresden. Der MDR hatte am Sonntagabend über das angebliche Kaufangebot berichtet. Dem Bericht zufolge hatte zuvor eine israelische Sicherheitsfirma “über dieselbe verschlüsselte Mailadresse” ein anonymes Kaufangebot über demnach neun Millionen Euro für zwei Schmuckstücke aus dem Grünen Gewölbe erhalten. Im Rahmen der Recherche zu dem Fall habe die Redaktion von “Kripo live” die Mailadresse kontaktiert und schließlich ein drittes Schmuckstück angeboten bekommen. Zwei Unbekannte waren im November in das berühmte Schatzkammermuseum des 18. Jahrhunderts im Dresdner Residenzschloss eingedrungen und hatten mehrere Stücke erbeutet.+++ 8.30 Uhr: Neunjährige stürzt aus Skilift – Polizei geht von Unfall aus +++Nach dem schweren Sturz eines neun Jahre alten Mädchens aus einer Skilift-Gondel im Sauerland geht die Polizei von einem Unglücksfall aus. “Wir gehen derzeit von einem Unfall aus”, sagte ein Sprecher der Kreispolizeibehörde des Hochsauerlandkreises. Neue Informationen zum Gesundheitszustand des Mädchens wurden im Laufe des Montags erwartet.  Das Kind aus den Niederlanden war am Sonntagnachmittag in Winterberg aus einer Skilift-Gondel in die Tiefe gestürzt. Sein 38 Jahre alter Vater saß ebenfalls in dem Lift, konnte das Unfallgeschehen aber nicht verhindern, wie es am Abend hieß. Rettungskräfte einschließlich der Bergwacht eilten zum Unfallort. Mit einem Rettungswagen wurde das Kind in eine Spezialklinik gebracht. Ein Rettungshubschrauber musste auf dem Anflug zum Unfallort wegen des schlechten Wetters umkehren.+++ 8.28 Uhr: Ischinger warnt vor zu großer Unterstützung iranischer Demonstranten +++Der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat vor einer zu großen Unterstützung der Demonstranten im Iran gewarnt. “Zu viel Unterstützung kann auch dazu führen, dass der Konflikt eskaliert”, sagte er im ZDF-“Morgenmagazin”. Den richtigen Umgang mit den Demonstranten im Iran bezeichnete Ischinger als eine der “schwersten Gratwanderungen”. Neben Zurückhaltung und Vorsicht müsse man der iranischen Bevölkerung auch zeigen, dass der Protest in der Welt gesehen werde. In Irans Hauptstadt Teheran weiten sich die regierungskritischen Proteste nach dem Abschuss einer ukrainischen Passagiermaschine durch den Iran aus. Bis zu 3000 Menschen demonstrierten am Sonntag laut der Nachrichtenagentur ILNA in der Hauptstadt. Sie kritisieren die Vertuschung von Fakten durch die iranische Führung.+++ 8.26 Uhr: Terroristenangriff im Niger – Zahl der Todesopfer auf 89 gestiegen +++Bei dem Angriff mutmaßlich islamistischer Extremisten im westafrikanischen Niger sind vergangene Woche deutlich mehr Menschen getötet worden als bisher bekannt. Die Regierung korrigierte die Zahl der Opfer am späten Sonntagabend auf 89. Zunächst war von mindestens 31 getöteten Soldaten die Rede gewesen. Zudem seien 77 Angreifer getötet worden, hieß es. Damit gibt es insgesamt 166 Tote. Die Regierung verkündete drei nationale Trauertage von Montag an. Schwer bewaffnete Kämpfer hatten am Donnerstag einen Militärposten bei Chinagodrar nahe der Grenze zu Mali angegriffen. Die nigrischen Streitkräfte hätten zusammen mit Partnern die Angreifer verfolgt, die außerhalb der Landesgrenze geflohen seien, teilte die Regierung mit.+++ 7.53 Uhr: Japanischer Milliardär sucht im Internet Begleiterin für private Raumfahrt +++Der japanische Milliardär Yusaku Maezawa hat im Internet ein Partnergesuch aufgegeben – und will mit der passenden Frau eine private Raumfahrt unternehmen. Er nehme Bewerbungen von Frauen “im Alter von 20 Jahren oder älter”, entgegen, die das Leben in vollen Zügen genießen wollten, schrieb der 44-Jährige in dem Partnergesuch. Maezawas Partnerwahl wird von einer TV-Show begleitet. “Ich habe bis jetzt genauso gelebt, wie ich wollte”, sagte Maezawa, der drei Kinder mit zwei Frauen hat und sich kürzlich von einer japanischen Schauspielerin trennte. “Nun, da die Gefühle der Einsamkeit und Leere in mir anschwellen, gibt es nur noch eine Sache, an die ich denke: Weiterhin eine einzige Frau zu lieben”, schrieb Maezawa weiter. Noch bis 17. Januar können sich interessierte Frauen bei Maezawa melden, bis Ende März will er sich für eine Bewerberin entscheiden. Als erster Weltraumtourist soll er mit SpaceX, dem privaten Raumfahrtunternehmen von Elon Musk, zum Mond fliegen. Losgehen soll es frühestens 2023.+++ 7.10 Uhr: Petition fordert Aufnahme von Koalas in Neuseeland +++Tausende Menschen haben in Neuseeland an die Regierung appelliert, von den australischen Buschbränden bedrohte Koalas ins Land zu holen. Bis Montag wurde die Petition der Organisation namens “Koala Relocation Society” (Gesellschaft zur Umsiedlung von Koalas) von rund 7500 Menschen unterzeichnet. Ein Sprecher der neuseeländischen Premierministerin Jacinda Ardern erteilte der Forderung allerdings eine Absage. Neuseeland konzentriere sich darauf, beim Kampf gegen die Feuer in Australien zu helfen, so dass die Koalas in ihrem natürlichen Lebensraum bleiben könnten, sagte er. Koalabären sind in Neuseeland nicht heimisch.+++ 7.02 Uhr: Ross Antony würde lieber britischen als deutschen Pass abgeben +++Schlagersänger Ross Antony ist seinem Geburtsland Großbritannien nicht mehr so nah wie Deutschland. “Wenn ich einen meiner beiden Pässe abgeben müsste, gäbe ich gerne den britischen Pass ab”, sagte er der Nachrichtenagentur DPA. Etwa viermal im Jahr sei er noch in England. Antony lebt mit seiner Familie in Siegburg bei Köln. “Ich bin voll in Deutschland angekommen.” Er gehe auch hier wählen.  Antony kam 1997 nach Deutschland. 2001 wurde er als Mitglied der Pop- und R’n’B-Band Bro’Sis bekannt und machte sich nach deren Trennung als Musiker, Moderator und Entertainer einen Namen.+++ 6.57 Uhr: Vier von fünf Deutschen wollen laut Umfrage weniger fliegen +++Eine Mehrheit der Deutschen will aus Klimaschutzgründen weniger fliegen. 80 Prozent der Verbraucher hierzulande haben laut einer Umfrage der Europäischen Investitionsbank (EIB) vor, weniger mit dem Flugzeug zu reisen. Das sind fünf Prozentpunkte mehr als der europäische Durchschnitt. “Für Reisen von fünf Stunden oder weniger” wollen die Befragten demnach lieber “den Zug nehmen”. Die EIB ließ im September und Oktober in einer repräsentativen Umfrage erheben, was die Bürger “persönlich bereits gegen den Klimawandel tun” oder wie sie sich dagegen einsetzen möchten. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: “Die jüngere Generation geht voran”. So wollen 85 Prozent der 15- bis 29-Jährigen Unternehmen und Marken boykottieren, die stark zur Erderwärmung beitragen. 70 Prozent “haben schon für das Klima demonstriert oder haben es vor”, erklärte die EIB. Das seien 19 Prozentpunkte mehr als in der Altersgruppe der 30- bis 64-Jährigen.+++ 6.49 Uhr: DFB: Pyrotechnik-Vorfälle in Stadien “besorgniserregend” +++Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zeigt sich angesichts von zahlreichen Vorfällen mit Pyrotechnik besorgt. “Die aktuelle Lage ist angesichts der Zunahme des Pyrotechnik-Einsatzes in dieser und der vorangegangenen Spielzeit nicht zufriedenstellend”, teilte der DFB mit. “Besorgniserregend” sei die Lage mit Blick auf einige Vorfälle, bei denen Zuschauer mit Feuerwerkskörpern beschossen worden seien. Der Verband sehe weiterhin Handlungsbedarf. “In erster Linie durch weitere Intensivierung von Präventionsmaßnahmen”, hieß es. Vereine müssten aber auch ihre Maßnahmen zur Durchsetzung der entsprechenden Vorschriften in den Stadionordnungen verstärken. Laut Polizei-Statistik sind in der Spielzeit 2018/2019 152 Menschen durch Pyrotechnik verletzt worden – bei 22 Millionen Stadionbesuchern und 1127 Verletzten insgesamt.+++ 6.45 Uhr: Green Bay Packers komplettieren NFL-Playoff-Halbfinale +++Die Green Bay Packers haben sich das letzte Ticket für das Halbfinale der Playoffs in der National Football League gesichert. Green Bay gewann gegen die Seattle Seahawks mit 28:23. Im zweiten Sonntagspiel hatten die Kansas City Chiefs zuvor trotz eines 0:24-Starts gegen die Houston Texans noch deutlich mit 51:31 gewonnen. Green Bay muss nun am kommenden Sonntag im NFC-Finale bei den San Francisco 49ers antreten. Das AFC-Finale bestreiten die Kansas City Chiefs und das Überraschungsteam der Tennessee Titans. Der Super Bowl findet am 2. Februar in Miami statt.+++ 5.58 Uhr: Zahl der Todesopfer durch Vulkanausbruch auf Neuseeland auf 20 gestiegen +++Die Zahl der Todesopfer durch den Vulkanausbruch im Dezember in Neuseeland ist auf 20 gestiegen. Wie die neuseeländische Polizei mitteilte, erlag ein weiteres Opfer  seinen Verletzungen in einem australischen Krankenhaus.  Nach der Eruption am 9. Dezember auf der Insel White Island hatten die Einsatzkräfte 16 Leichen geborgen. Zwei weitere Menschen, deren Überreste nicht gefunden werden konnten, wurden für tot erklärt. Vor dem jetzigen weiteren Todesopfer war bereits ein anderer Mensch an seinen bei dem Ausbruch erlittenen Verletzungen im Krankenhaus gestorben. Insgesamt hatten sich zum Zeitpunkt des Vulkanausbruchs 47 Touristen und Reiseführer auf der Insel aufgehalten.+++ 5.57 Uhr: Ex-Nationalspieler Odonkor: Lieber TV-Promi als Fußball-Trainer +++Ex-Nationalspieler David Odonkor sieht seine Karriere als Fußball-Trainer offenbar als beendet an und will sich verstärkt seiner Rolle als TV-Promi widmen. “Wenn etwas Interessantes als Trainer kommen würde, würde ich mir das anhören. Aber für mich liegt das Hauptaugenmerk auf dem TV”, sagte Odonkor, der unter anderem bei “Promi Big Brother” 2015 gewonnen hatte, am Rande eines von Ex-Weltmeister Lukas Podolski mitorganisierten Hallenfußball-Turnier der Nachrichtenagentur DPA. Der Ex-Dortmunder, der bei der Heim-WM 2006 durch seine Vorlage zum Siegtor von Oliver Neuville beim 1:0 gegen Polen berühmt geworden war, musste seine Karriere bereits mit 29 Jahren verletzungsbedingt beenden. Danach war er unter anderem Chefcoach bei TuS Dornberg oder der SpVgg Bad Pyrmont tätig.+++ 5.42 Uhr: Queen und Alice Cooper spielen bei Benefizkonzert in Sydney +++Mit einem neun Stunden langen Konzert in Sydney am 16. Februar wollen zahlreiche prominente Musiker Geld für die Buschbrand-Hilfe in Australien sammeln. Darunter sind die Band Queen mit Adam Lambert, Rocker Alice Cooper, Sängerin K.D. Lang und 70er-Jahre-Star Olivia Newton-John. Gastgeberin des Festivals (“Concert for National Bushfire Relief”) ist die Komikerin Celeste Barber. Sie hatte im Internet 50 Millionen australische Dollar an Spenden zusammengetrommelt – umgerechnet etwa 31 Millionen Euro.+++ 5.39 Uhr: Australische Feuerwehr bringt größten Buschbrand unter Kontrolle +++Die Feuerwehr in Australien hat nach langem Kampf den größten der dort seit Monaten tobenden Buschbrände unter Kontrolle gebracht. Die Feuerwehr im Bundesstaat New South Wales teilte mit, sie habe endlich das gigantische “Gospers Mountain Fire” nahe der Millionenmetropole Sydney eindämmen können. Der regionale Feuerwehrchef Shane Fitzsimmons zeigte sich zuversichtlich, dass die Einsatzkräfte den Brand weiter unter Kontrolle halten könnten. Das “Gospers Mountain Fire” war Ende Oktober im Wollemi-Nationalpark ausgebrochen. Es schloss sich mit anderen Feuern zu einem Mega-Brand zusammen und vernichtete eine Fläche von mehr als 800.000 Hektar – was eine Fläche größer als Österreich ist. Dutzende andere Brände sind in Australien allerdings weiterhin außer Kontrolle. Die Hoffnungen auf eine weitere Eindämmung der Buschbrände wurden aber durch die Wettervorhersagen genährt. Die Meteorologen sagten Regenfälle von bis zu 50 Millimetern in den kommenden Tagen in manchen Brandgebieten voraus.+++ 4.35 Uhr: Hongkong verweigert Chef von Human Rights Watch die Einreise +++Hongkong hat dem Chef der internationalen Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch erstmals die Einreise verweigert. Kenneth Roth war auf dem Flughafen der chinesischen Sonderverwaltungsregion gelandet, durfte aber nicht die Einreisekontrolle passieren. Er habe am Dienstag in Hongkong den Jahresbericht der Organisation vorstellen wollen, “der die zunehmenden Angriffe der chinesischen Regierung auf das internationale Menschenrechtssystem hervorheben wird”, teilte die Organisation mit. Ein Grund für die Einreiseverweigerung wurde Roth nach dessen Angaben nicht genannt. Er kehrte nach New York zurück, wo er den Jahresbericht am Dienstag bei den Vereinten Nationen vorstellen wird.+++ 4.34 Uhr: Höhere Heizkosten trotz milder Witterung +++Die Verbraucher in Deutschland müssen trotz eines warmen Jahres 2019 mehr Geld für ihre Heizung ausgeben. Für einen Vier-Personen-Haushalt mit einem Energieverbrauch von 20.000 Kilowattstunden und einer Gasheizung ergaben sich Mehrkosten von mehr als acht Prozent, heißt es in voneinander unabhängigen Analysen der Internet-Vergleichsportale Verivox und Check24. Verivox kommt für Gaskunden auf Gesamtkosten von 1125 Euro im Jahr, Check24 auf 1222Euro. Der Brennstoff für die Ölheizung war dagegen kaum teurer als im Vorjahr. Der Januar war regional schneereich und kalt und der Mai deutlich kühler als im Vorjahr. Unter dem Strich mussten die Verbraucher deshalb zwei (Verivox) bis drei (Check24) Prozent mehr Heizenergie aufwenden als im Jahr zuvor.+++ 4.13 Uhr: Nato reagiert auf russische Marschflugkörper +++Die Nato will in diesem Jahr auf die Stationierung von atomwaffenfähigen russischen Marschflugkörpern in Europa reagieren. “Wenn es um die SSC-8 geht, werden wir an Luftverteidigungs- und Flugkörperabwehrsystemen arbeiten, an konventionellen Waffen, an erhöhter Alarmbereitschaft und einer Verlängerung der Vorwarnzeiten”, sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg der Nachrichtenagentur DPA. Auf den Rahmen dafür hätten sich Nato-Verteidigungsminister bereits geeinigt. “Mit der Stationierung der SSC-8-Marschflugkörper hat Russland gegen den INF-Vertrag verstoßen”, so Stoltenberg. Darauf reagiere die Nato defensiv und angemessen.+++ 4.10 Uhr:  Gefährlicher Vulkanausbruch auf den Philippinen +++Auf den Philippinen könnte ein Vulkan Hunderttausende Menschen in die Flucht treiben. Aus dem nahe der Hauptstadt Manila gelegenen Vulkan Taal ergoss sich Lava. Das seismologische Institut Phivolcs warnte, der Vulkan sei weiter gefährlich aktiv. Über Nacht seien mindestens 75 vulkanische Beben registriert worden. Am Flughafen von Manila wurde wegen des Ascheregens der Betrieb eingestellt. Mehr als 100 Flüge ins In- und Ausland wurden gestrichen. Der Taal liegt auf der philippinischen Hauptinsel Luzon etwa 66 Kilometer südlich von Manila in der Provinz Batangas. Der Vulkan ist ein beliebtes Ziel von Touristen, vor allem wegen des im Vulkankessel gelegenen Sees samt Insel. Der Taal ist nach dem Mayon der zweitaktivste Vulkan des südostasiatischen Inselstaats. Laut dem philippinischen Institut Phivolcs ist er seit dem Jahr 1572 insgesamt 33 Mal ausgebrochen. Der bislang letzte große Ausbruch war 1977, der verheerendste 1911 – damals starben mehr als 1300 Menschen.+++ 4.03 Uhr: Daimler-Chef: Sparprogramm ist keine Abkehr von unserer Strategie +++Daimler-Chef Ola Källenius sieht in seinem jüngst verkündeten Sparprogramm und dessen Folgen keine Abkehr von den Zukunftsprojekten des Autobauers. “Was wir im Rahmen unserer Strategie gemacht haben, ist: Fokussieren”, sagte Källenius der Nachrichtenagentur DPA. “Dabei haben wir uns nochmal angeschaut: Wie entwickeln sich die technologischen Trends? Wo investieren wir das meiste Kapital? Wie sieht die Reihenfolge aus? Das wird dann möglicherweise so aufgefasst, als habe es einen anderen Stellenwert. Aber dem ist nicht so.” Trends wie die Elektromobilität oder das autonome Fahren seien genauso stark wie vor einem, vor zwei oder vor drei Jahren. Sie seien zuletzt nur von der Debatte über die notwendigen Kostensenkungen überlagert worden. “Wir haben jetzt in den nächsten zwei, drei Jahren das Thema, dass wir die Kostenstruktur anpassen. Und selbstverständlich haben wir parallel dazu auch die langfristige Strategie im Blick”, sagte Källenius am Rande der Technikmesse CES in Las Vegas.+++ 3.58 Uhr: Menschen weltweit fahren ohne Hose U-Bahn +++Mütze, Jacke und Winterschuhe, aber keine Hose: In rund 20 Städten weltweit sind Menschen in Unterhosen U-Bahn gefahren. Es sei darum gegangen, die anderen Zuggäste zum Lachen zu bringen, teilte die amerikanische Künstlergruppe “Improv Everywhere” mit, die die Aktion in der Metropole New York organisiert hatte. Eine politische Botschaft gebe es nicht. Der Gründer der Gruppe, TV-Produzent Charlie Todd, beschrieb den jährlichen “No Pants Subway Ride” als ein “Fest der Albernheit”. In New York stiegen laut US-Medien einige Hundert Menschen ohne Hose in die Züge. Sie hatten Glück: In den vergangenen Jahren lagen am Tag der Veranstaltung oft Eis und Schnee, dieses Mal herrschten frühlingshafte Temperaturen.+++ 2.51 Uhr: 50-tägiger Karneval beginnt in Rio – Polizei setzt Reizgas ein +++Mit einer großen Party auf dem Strand von Copacabana hat in Rio de Janeiro offiziell der Straßenkarneval begonnen. Den Auftakt machte eine bunt gemischte Musiktruppe unter dem Namen “Bloco da Favorita”. Vor einer Menge von geschätzt rund 300.000 Menschen stellten sich auf einer Bühne am Strand auch die Bewerber um die Ämter der Königin und des Königs des Karnevals vor. Am Abend kam es zu chaotischen Szenen, als die Sicherheitskräfte Reizgas einsetzten, um die verbliebenen Karnevalsbesucher zu vertreiben. Die Zeitung “O Globo” berichtete unter Berufung auf die Polizei, die Beamten seien mit Flaschen und anderen Gegenständen beworfen worden, als sie nach Ende des Konzerts das Gelände räumen wollten. Die Feierlichkeiten in der brasilianischen Metropole sollen in diesem Jahr 50 Tage und damit deutlich länger andauern als sonst – im vergangenen Jahr war der Karneval nicht einmal halb so lang.+++ 1.13 Uhr: Spahn lässt mehr als hundert Sterbehilfe-Anträge ablehnen +++Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat laut einem Zeitungsbericht in insgesamt mehr als hundert Fällen Anträge auf Sterbehilfe ablehnen lassen. In 102 Fällen versagte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) schwerstkranken Patienten auf Weisung Spahns den Zugang zu tödlichen Medikamenten, wie der “Tagesspiegel” berichtet. In 31 weiteren Fällen sei noch keine Entscheidung getroffen worden, zitierte die Zeitung Angaben des Amtes. Zwar hatte das Bundesverwaltungsgericht im März 2017 entschieden, dass schwerstkranken Menschen “in extremen Ausnahmesituationen” der Zugang zu Medikamenten zur Selbsttötung nicht verwehrt werden dürfe. Das Bundesgesundheitsministerium wies aber im Juni 2018 das BfArM an, auch in Extremfällen den Erwerb solcher Medikamente nicht zu erlauben. 24 Patienten verstarben laut “Tagesspiegel” während der Wartezeit. Spahn will das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum seit vier Jahren geltenden Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe abwarten. Die Karlsruher Verfassungshüter wollen das Urteil am 26. Februar verkünden.



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Publish date : 2020-01-13 17:37:45

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