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News des Tages: Deutsche-Bank-Chef zum Abbau von 18.000 Jobs: “Wir haben keine andere Möglichkeit”

News des Tages: Deutsche-Bank-Chef zum Abbau von 18.000 Jobs: “Wir haben keine andere Möglichkeit”




Die Meldungen im Kurz-Überblick:Deutsche-Bank-Chef zum Stellenabbau: “Wir haben keine andere Möglichkeit” (9.06 Uhr)Deutsche Unternehmen exportieren mehr im Mai (8.22 Uhr)FDP verlangt Entscheidung über Führung des Verteidigungsministeriums (6.29 Uhr)UN: 87.000 Frauen als Opfer tödlicher Gewalt – oft Partner als Täter (6.05 Uhr)Beinahe-Unfall mit Kreuzfahrtschiff in Venedig (2.34 Uhr)Die News des Tages im stern-Ticker:+++ 11.01 Uhr: Seltenes Nashorn tot in Nepal gefunden +++Ein seltenes Panzernashorn ist in einem Nationalpark im Himalaya-Staat Nepal tot entdeckt worden. Das etwa drei Jahre alte Tier dieser gefährdeten Art sei möglicherweise von einem anderen männlichen Nashorn angegriffen worden, sagte Bed Prasad Dhakal, der Chef des Chitwan-Nationalparks. Der Kadaver wurde demnach am Sonntag am Ufer eines Flusses in dem rund 120 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Kathmandu gelegenen Park gefunden.Der neue Todesfall hat die Besorgnis über die Zukunft dieser einhornigen Nashorn-Spezies weiter wachsen lassen. Bereits 2018 waren in demselben Park mehr als 40 Panzernashörner gestorben. Ihre Population war zuletzt gestiegen. Experten vermuten deshalb, dass eine Verschlechterung des Lebensraums sowie harte Konkurrenz um Ressourcen die Zahl der toten Tiere nach oben getrieben haben könnte.+++ 10.37 Uhr: Mehrheit hält Beherrschung der deutschen Sprache für Hauptziel in der Grundschule +++Die große Mehrheit der Bundesbürger hält die Beherrschung der deutschen Sprache für das wichtigste Ziel in der Grundschule. In einer in München veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Allensbach im Auftrag der Roland Berger Stiftung sehen 83 Prozent dies als vorrangigstes Lernziel. Rund drei Viertel der befragten Eltern (76 Prozent) meinen zudem, dass es für Kinder mit Sprachproblemen verpflichtende Deutschkurse geben sollte.    In der Rangfolge der wichtigsten Lernziele in der Grundschule werden weiterhin die Allgemeinbildung (76 Prozent), Englischkenntnisse (74 Prozent) und gute Mathekenntnisse (66 Prozent) genannt. 59 Prozent der Eltern halten den Umgang mit Computer und Internet für relevant.+++ 10.26 Uhr: Tigerpfleger: “Man darf die Tiere niemals unterschätzen” +++Für Tobias Taraba, 31, Tigerpfleger im Hamburger Tierpark Hagenbeck, ist sein Job das beste Mittel zur Entschleunigung. “Man muss vor allem ruhig sein. Wenn man nervös wird, können Fehler passieren, und das wollen wir natürlich vermeiden”, sagte Taraba der Deutschen Presse-Agentur. Außerdem spürten seine Schützlinge – Tiger, Bären, Riesenotter und Mantelpaviane – wenn er angespannt sei und das sei keine gute Ausgangslage für die Kommunikation mit den Tieren. Seine Leidenschaft für Tiere begann, als er in der 7. Klasse in der Schule die Pflege von Schildkröten übernahm. Später interessierte er sich für Reptilien, bis er merkte, dass es “noch coolere Tiere gibt”.+++ 9.43 Uhr: British Airways soll Millionenstrafe wegen gestohlener Daten zahlen +++Die britische Fluggesellschaft British Airways (BA) soll wegen gestohlener Kundendaten 183,39 Millionen Britische Pfund (knapp 205 Millionen Euro) Strafe zahlen. Das teilte die britische Datenschutzbehörde ICO (Information Commissioner’s Office) am Montag mit. Gegen die Entscheidung kann noch Widerspruch eingelegt werden. Von dem Datenklau im Sommer 2018 waren nach ICO-Angaben rund 500 000 BA-Kunden betroffen. Sie wurden teilweise bei der Online-Flugbuchung von der Website der Fluggesellschaft auf eine Betrugswebsite umgeleitet, wo ihre Login-, Kreditkarten-, Reise- und Adressdaten abgegriffen wurden.+++ 9.06 Uhr: Deutsche-Bank-Chef zum Stellenabbau: “Wir haben keine andere Möglichkeit” +++Für Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing ist der Abbau von 18.000 Stellen im Zuge des Konzernumbaus unvermeidlich. “Wir haben keine andere Möglichkeit”, sagte Sewing dem Sender n-tv. “Diese Bank muss sich auf ihre Stärken konzentrieren”, fügte er hinzu. “Das machen wir jetzt und das bedeutet, dass wir Dinge schließen und das heißt auch Jobs abbauen.”    Sewing hatte am Sonntag die “umfassendste Transformation der Deutschen Bank seit Jahrzehnten” und einen Rückzug des Finanzinstituts aus dem Aktiengeschäft angekündigt. Im Zuge dessen soll die Mitarbeiterzahl bis 2020 um etwa ein Fünftel auf 74.000 reduziert werden. Künftig soll sich die Bank vor allem auf das Kundengeschäft besinnen. Der Konzernumbau wird insgesamt rund 7,4 Milliarden Euro kosten.     “Die Stärken der Bank sind insbesondere das globale Firmenkundengeschäft”, bekräftigte Sewing gegenüber n-tv. “Aber natürlich haben wir daneben eine jetzt verkleinerte, sehr stark fokussierte Investmentbank”, fügte er hinzu. +++ 8.46 Uhr: Kramp-Karrenbauer für Überprüfung der Niedrigzinspolitik der EZB +++CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich dafür ausgesprochen, die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) auf den Prüfstand zu stellen. Es müsse für die Zukunft geschaut werden,” ob man nicht die Niedrigzinsphase ein Stück weit einbremsen muss”, sagte sie der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”. Denn der Effekt dieser Niedrigzinsen sei problematisch, “unter anderem weil gerade die Menschen mit den klassischen Spareinlagen – darunter viele in Deutschland – davon nicht profitieren”.+++ 8.37 Uhr: Klimaaktivisten demonstrieren vor Eingängen von Schweizer Banken +++Klimaaktivisten haben am Montag vor den Eingängen von Banken in der Schweiz für einen Ausstieg aus der Öl-, Kohle- und Gasförderung demonstriert. Die Polizei in Basel und Zürich bestätigte am Morgen Einsätze vor dem Hauptsitz der größten Schweizer Bank, der UBS in Basel, und am Hauptsitz der zweitgrößten Bank Credit Suisse, dem Paradeplatz in Zürich.Die Aktivisten der Organisation “Collective Climate Justice” begannen mit ihrer Aktion am frühen Morgen, lange vor der Öffnung der Institute. Sie wollten die Eingänge blockieren und damit nach eigenen Angaben gegen die Finanzierung von Öl- und Kohleförderung durch diese Banken protestieren. Sie wollten den Banken “den Geldhahn zudrehen”.+++ 8.22 Uhr: Deutsche Unternehmen exportieren mehr im Mai +++Trotz internationaler Handelskonflikte sind die deutschen Exporte im Mai gestiegen. Waren im Wert von 113,9 Milliarden Euro wurden ins Ausland geliefert, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Das waren 4,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im Vergleich zum Vormonat legten die Ausfuhren um 1,1 Prozent zu. Die Einfuhren nach Deutschland verbesserten sich binnen Jahresfrist um 4,9 Prozent auf 93,4 Milliarden Euro, im Vergleich zum Vormonat sanken sie um 0,5 Prozent. Von Januar bis einschließlich Mai summierten sich die Warenausfuhren “Made in Germany” auf 560,1 Milliarden Euro – das waren 2,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.+++ 7.34 Uhr: Euro kaum verändert – Türkische Lira unter Druck +++Der Euro hat sich nach den Kursverlusten vom Freitag zunächst stabilisiert. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1228 US-Dollar gehandelt und damit etwa zum gleichen Kurs wie am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitagnachmittag auf 1,1260 Dollar festgesetzt.Am Freitag hatten unerwartet starke Daten vom US-Arbeitsmarkt dem Dollar Auftrieb verliehen und den Euro im Gegenzug deutlich belastet. Im weiteren Tagesverlauf könnten Konjunkturdaten aus der Eurozone für neue Impulse sorgen. Am Morgen stehen unter anderem Kennzahlen zur deutschen Industrieproduktion auf dem Programm, die nach enttäuschenden Daten zum Auftragseingang im Fokus der Anleger stehen.+++ 6.47 Uhr: Neue Zusammenstöße zwischen Polizei und Demonstranten in Hongkong +++In Hongkong ist es am Rande einer Demonstration gegen das umstrittene Gesetz für Auslieferungen an China erneut zu Zusammenstößen zwischen einigen Protestlern und der Polizei gekommen. Wie die Regierung der chinesischen Sonderverwaltungszone mitteilte, wurden sechs Demonstranten am Vorabend festgenommen. Hunderte Protestler waren am späten Sonntagabend mit Polizisten aneinandergeraten. Von “Chaos” auf den Straßen berichtete die Hongkonger Zeitung “South China Morning Post” und zeigte Bilder von Bereitschaftspolizisten, die mit Schlagstöcken und Pfefferspray gegen schwarz gekleidete Demonstranten vorgingen. Zuvor hatten am Sonntag Zehntausende Menschen friedlich im Bezirk Kowloon gegen das umstrittene Auslieferungsgesetz an China demonstriert, das die Finanzmetropole seit Wochen in Atem hält. Nach unterschiedlichen Angaben von Polizei und Organisatoren beteiligten sich zwischen 56.000 und mehr als 230.000 Menschen an dem jüngsten Marsch.02-China verurteilt Demonstrationen in Hongkong-6054622836001+++ 6.29 Uhr: FDP verlangt Entscheidung über Führung des Verteidigungsministeriums +++Die FDP hat die Union aufgefordert, schnell Klarheit über die künftige Führung des Verteidigungsministeriums zu schaffen. Sollte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zur Präsidentin der EU-Kommission gewählt werden, müsse eine reibungslose Übergabe gewährleistet sein, sagte die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann der Deutschen Presse-Agentur. “Die Freien Demokraten fordern, dass im Falle einer Wahl von Frau von der Leyen am 16. Juli umgehend klar ist, wer die Geschäfte fortführt, wer bleibt und wer geht.”Losgelöst von der Zukunft von der Leyens dürfe das Verteidigungsministerium (BMVg) nicht kopflos sein, sagte Strack-Zimmermann. “Laut BMVg-Kreisen arbeiten nur noch die Staatssekretäre. Dass diese machen, was Sie wollen, haben wir bisher schon erfahren müssen”, sagte die FDP-Politikerin. Es müsse glasklar sein, dass die Amtsgeschäfte auch an höchster Stelle laufen.+++ 6.13 Uhr: Bus stürzt in Nordindien in Abwasserkanal – 29 Tote +++Bei einem Busunglück im nordindischen Distrikt Agra sind 29 Menschen gestorben. Der Bus mit 46 Insassen stürzte am Morgen auf dem Weg in die Hauptstadt Neu Delhi von einer Schnellstraße in einen Abwasserkanal, wie die Polizei im Bundesstaat Uttar Pradesh mitteilte. Laut örtlichen Medienberichten soll der Fahrer die Kontrolle verloren haben, weil er am Steuer einschlief. Die Behörden bargen 27 Leichen aus dem teils versunkenen Bus, zwei Verletzte starben auf dem Weg ins Krankenhaus. Die restlichen Insassen überlebten verletzt. +++ 6.05 Uhr: UN: 87.000 Frauen als Opfer tödlicher Gewalt – oft Partner als Täter +++Rund 50.000 Frauen und Mädchen sind innerhalb eines Jahres nach einer UN-Studie von ihrem Partner oder von Familienangehörigen getötet worden. Insgesamt starben im Jahr 2017 weltweit 87.000 Frauen durch ein Tötungsdelikt. Das geht aus einem Bericht des UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) in Wien hervor. “Viele werden von ihren aktuellen oder früheren Partnern getötet, aber auch von Vätern, Brüdern, Müttern, Schwestern und anderen Familienmitgliedern wegen ihrer Rolle und ihres Rangs”, stellt der Bericht fest. Wenn es sich um Partner oder Ex-Partner handle, seien die Taten meist nicht spontan, sondern stünden am Ende einer langen Gewaltspirale. Unter den Motiven spielten Eifersucht und Angst vor der Trennung eine wichtige Rolle. Vergleichszahlen von 2012 legten nahe, dass die Zahl der Opfer leicht steige, hieß es. Beim Vergleich der Kontinente fällt auf, dass sich die meisten Fälle tödlicher häuslicher Gewalt in Asien abspielen. Dort verzeichnete die UN-Behörde im Jahr 2017 rund 20.000 von Partnern oder Familienangehörigen getötete Frauen und Mädchen. In Afrika wurden 19 000 Fälle gezählt, auf dem amerikanischen Kontinent 8000, in Europa 3000 und in Ozeanien 300. Insgesamt wurden laut Bericht 2017 weltweit 464.000 Menschen Opfer von Tötungsdelikten. Durch Mord und Totschlag seien viel mehr Menschen gestorben als in allen bewaffneten Konflikten im selben Zeitraum. In diesen Konflikten verloren 89.000 Menschen ihr Leben.+++ 5.49 Uhr: Weil attackiert Bayern und Sachsen bei Atom-Endlagersuche +++Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat die Haltung Bayerns und Sachsens bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager kritisiert. Es sei ein Erfolg der vergangenen Legislaturperiode, dass man sich auf eine “weiße Landkarte” ohne Vorfestlegung verständigt habe, sagte Weil der Deutschen Presse-Agentur in Hannover. Dies sei eine nationale Aufgabe, der sich niemand entziehen dürfe. “Deshalb ist es für mich absolut unverständlich, dass sich einzelne Länder offensichtlich nach und nach verabschieden wollen. Bayern und Sachsen etwa. So wird das nicht laufen können.” +++ 5.06 Uhr: UNHCR: “Afghanistan weder für jeden sicher noch für jeden unsicher” +++Mit Blick auf die Sicherheitslage in Afghanistan warnt das UN-Flüchtlingskommissariat vor Pauschalisierungen. Menschen könnten nur abgeschoben werden, wenn eine rechtsstaatliche Prüfung eindeutig ergeben habe, dass sie nicht geschützt werden müssten, sagte der Vertreter des UNHCR in Deutschland, Dominik Bartsch, der Deutschen Presse-Agentur.”Dabei ist Afghanistan weder für jeden sicher noch für jeden unsicher. Es hängt bei diesem Land extrem davon ab, welchen ethnischen Hintergrund man hat, welches Geschlecht und welche verwandtschaftlichen Strukturen”, sagte Bartsch. “Dann mag die eine Region ein Überleben möglich machen, während die andere hochgefährlich ist.” +++ 4.03 Uhr: Wenn die Bienenbrut stirbt – Seuche seit Jahren ungelöstes Problem +++Die Amerikanische Faulbrut richtet in Bienenstöcken regelmäßig große Schäden an. “Ich sehe die Krankheit als ein seit Jahrzehnten ungelöstes Problem”, sagt die Vize-Direktorin des Länderinstituts für Bienenkunde in Hohen Neuendorf bei Berlin, Elke Genersch. In den vergangenen Jahrzehnten schwankte die Zahl der Ausbrüche in Deutschland demnach zwischen 140 in 2018 und 440 im Jahr 1998. Auf einen Rückzug der Seuche ließen die Zahlen nicht schließen: Es gebe seit den 1950er Jahren ein stetes Auf und Ab der anzeigepflichtigen, für Menschen aber ungefährlichen Krankheit. Der Leiter des Nationalen Referenzlabors für Bienenkrankheiten, Marc Schäfer, am Friedrich-Loeffler-Institut bei Greifswald, sieht dennoch einen Trend zur Abnahme der Seuche. Er führt die sinkende Zahl von Ausbrüchen auf verstärktes Monitoring und mehr Aufklärung zurück.+++ 3.32 Uhr: Bericht: Regierungskommission sieht große Ungleichheiten zwischen den Regionen +++Die Regierungskommission “Gleichwertige Lebensverhältnisse” sieht einem Medienbericht zufolge große Ungleichheiten zwischen den Regionen in Deutschland. Laut den Zeitungen der Funke Mediengruppe heißt es in dem Abschlussbericht der Kommission, es bestünden “erhebliche Disparitäten in den regionalen Einkommens- und Beschäftigungsmöglichkeiten, bei der Verkehrs- und Mobilfunkanbindung und beim Zugang zu Angeboten der Grundversorgung und Daseinsvorsorge”. Als Ziel wird genannt, “eine Verfestigung oder sogar Ausweitung bestehender Disparitäten zu verhindern”.+++ 2.34 Uhr: Beinahe-Unfall mit Kreuzfahrtschiff in Venedig +++Venedig ist am Sonntagabend knapp einem weiteren Unfall mit einem Kreuzfahrtschiff entkommen. Die “Costa Deliziosa” fuhr bei einem Unwetter gefährlich nahe an der Pier in Giardini vorbei, wo das Kunstfestival Biennale stattfindet. Das fast 300 Meter lange Schiff, das über 2800 Gäste an Bord nehmen kann, verfehlte nur knapp eine Yacht und weitere Boote, wie italienische Medien berichteten und auf Videos im Internet zu sehen ist. Erst Anfang Juni war ein Kreuzfahrtschiff der MSC Cruises in der italienischen Lagunenstadt beim Anlegen plötzlich außer Kontrolle geraten und in ein Boot voller Reisegäste gekracht. Vier Menschen wurden verletzt. Die Kreuzfahrtgesellschaft machte ein “technisches Problem” für den Unfall verantwortlich. Dass die gigantischen Schiffe durch die Lagune der Weltkulturerbestadt fahren, ist höchst umstritten. Der Vorfall hat die Debatte darüber wieder befeuert.+++ 2.23 Uhr: Roth hofft auf Kandidatur von SPD-Spitzenpolitikern auf Parteivorsitz +++Der für den SPD-Vorsitz kandidierende Außenstaatsminister Michael Roth hofft auf eine Kandidatur politischer Schwergewichte für die Parteispitze. “Ich würde mich freuen, wenn sich noch einige Elefanten der Partei trauen, zu kandidieren”, sagte Roth der “Welt”.    Sauerland SPD Lesestück_12.30Zu seiner gemeinsamen Kandidatur mit der nordrhein-westfälischen Landtagsabgeordneten Christina Kampmann sagte Roth, beide hätten sich bewusst entschieden, ihr Interesse schnell öffentlich zu machen. “Wir wollten nicht erst Chancen sondieren, Versuchsballons starten und Hintergrundgespräche führen”, sondern “entschieden dem unwürdigen Eindruck der letzten Wochen entgegentreten, dass scheinbar niemand diese Aufgabe übernehmen will”.+++ 0.54 Uhr: Guaidó kündigt Wiederaufnahme von Dialog mit Regierung von Staatschef Maduro an +++Venezuelas Oppositionsführer Juan Guaidó hat eine Wiederaufnahme des Dialogs mit Vertretern der Regierung von Staatschef Nicolás Maduro angekündigt. Der selbsternannte Übergangspräsident erklärte am Sonntag, es werde ein Treffen auf der Karibikinsel Barbados geben. Dabei solle über einen “Ausweg aus der Diktatur” gesprochen werden.     Ziel seien ein Abgang Maduros und die Bildung einer Übergangsregierung, die freie Wahlen unter internationaler Beobachtung organisiere, führte der Parlamentspräsident aus. Ein Datum für das Treffen auf Barbados nannte Guaidó allerdings nicht. Im Mai waren erste Verhandlungen zwischen Vertretern der venezolanischen Regierung und der Opposition in Norwegen ohne greifbares Ergebnis zu Ende gegangen.+++ 0.07 Uhr: SPD-Mann offen für stärkeres Engagement in Syrien ohne Bodentruppen +++Trotz des klaren Neins der SPD zur US-Forderung nach deutschen Bodentruppen für Syrien gibt es in der Partei grundsätzlich Offenheit für ein stärkeres Engagement auf anderer Ebene. Zwischen Entwicklungshilfe und dem Einsatz von Bodentruppen gebe es ein Spektrum an sinnvollen Aufgaben, bei denen Deutschland im Rahmen seiner verfassungsrechtlichen Möglichkeiten einen Beitrag leisten könne, sagte der Verteidigungsexperte der SPD-Bundestagsfraktion, Fritz Felgentreu, der “Rheinischen Post”. “Wir sollten deshalb mit den anderen Ländern der Anti-IS-Koalition bewerten, was jetzt noch notwendig ist und welches Land dabei welche Aufgabe übernehmen kann.”



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Publish date : 2019-07-08 09:04:48

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